NEWSLETTER


Newsletter April 2026

Noch keinen JMF Newsletter abonniert? Verpassen Sie keine Events und Führungen mehr. Mit dem JMF Newsletter erhalten Sie regelmäßig alle Neuigkeiten, Veranstaltungshinweise und spannende Einblicke aus dem Jüdischen Museum Franken in Fürth, Schnaittach und Schwabach – direkt in Ihr Postfach. 😊
Jetzt abonnieren

VERANSTALTUNGSKALENDER


HIGHLIGHTS 2026


So., 14.06.26, 15 Uhr | JMF Schnaittach

100 Synagogen in Deutschland

Buchvorstellung und Konzert mit Alex Jacobowitz

mehr

Der Prachtband „100 Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein atemberaubendes Feuerwerk jüdischer Architektur: von bescheidenen, handbemalten fränkischen Landsynagogen über die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Erfurt und Wörlitz bis hin zu hypermodernem Design in Mainz und am Frankfurter Flughafen. Barocke, klassizistische, romanische und neomaurische Sakralbauten werden ebenso vorgestellt wie ein Bauhaus-Tempel in Hamburg.

Alex Jacobowitz legt mit diesem opulenten Werk Zeugnis ab von Deutschlands Synagogen, ihren Geschichten und den Menschen, die diese reichhaltige Tradition am Leben erhalten.

Die Veranstaltung ergänzt Alex Jacobowitz mit einem Marimbaphon-Konzert.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen kleinen Umtrunk.

Der Band „100 Synagogen in Deutschland“ ist im Hentrich & Hentrich Verlag erschienen und kann als signiertes Exemplar am Veranstaltungstag erworben werden (896 Seiten, Hardcover, 1259 Abbildungen, Erschienen: 2025, 90€)

Alex Jacobowitz, 1960 geboren, ist US-Amerikaner und Israeli, Xylophonvirtuose, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur, Musik und Literatur in Europa.


Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-14)

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

Pressefoto: © Alex Jacobowitz

So.,07.06.26, 11 Uhr | Schwabach

gartenLESE

„Ein Ort, der bleibt“

Lesung mit Bestsellerautorin Sandra Lüpkes

mehr

Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat. Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen?
Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser. So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen – nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terrain. Bis sie nach einem tragischen Unglück den Boden unter den Füßen verliert.
Jahrzehnte später verschlägt es die junge Stadtplanerin Imke nach Istanbul. Sie soll eine Studie zur Zukunft des Botanischen Gartens erstellen – und damit über das Schicksal dieses besonderen Ortes mitentscheiden. Doch sie ahnt nicht, dass sie dazu selbst aus dem Schatten treten muss.

Ein Roman über Vergänglichkeit, Neubeginn und Hoffnung. Und darüber, was es heißt, in der Fremde Wurzeln zu schlagen. Sandra Lüpkes, Bestseller-Autorin von Die Schule am Meer, erschafft aus historischen Begebenheiten große Unterhaltung − bewegend und hervorragend recherchiert. 

Sandra Lüpkes wurde 1971 in Göttingen geboren und lebte viele Jahre auf der Nordseeinsel Juist. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Erzählungen und Drehbücher. Heute wohnt sie gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen Kehrer in Berlin.

Die Lesung ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Schwabach


Eintritt: 8€ / Mitglieder des Fördervereins kostenfrei

Ort: Garten der ehemaligen Synagoge, Synagogengasse 5, Schwabach

Eintrittspreise:

Vorverkauf: 10,- Euro / erm. 7,- Euro*
Abendkasse: 12,- Euro / erm. 9,- Euro*

Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung in den Saal der ehem. Synagoge verlegt.

*Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Personen im Freiwilligen Soz./Ökol./Kult. Jahr, Inhabende des Schwabach-Passes, der Kulturkarte oder der Schwabach-Ehrenkarte und für Menschen mit Behinderung (ab GdB von 50); mit B-Vermerk im Ausweis freier Eintritt für deren Begleitperson..


Kartenvorverkauf:

  • online** über reservix.de
  •  vor Ort im Bürgerbüro im Rathaus Schwabach, beim Schwabacher Tagblatt und im Ticket-Paradise im ORO-Einkaufszentrum
  • sowie überregional an allen VVK-Stellen der Lokalzeitungen und von Reservix

Bitte nutzen Sie den Vorverkauf – mögliche Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.

(c) Ilona Dyomina

Mi.,17.06.26, 19:15 Uhr | JMF Fürth

Der Förderverein lädt ein:

„Das Kleeblatt von 1929 bis 1945“

Vortrag von Jürgen Schmidt – eine Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung des Schicksals jüdischer Mitglieder

mehr

Im Jüdischen Museum Franken in Fürth berichtet Jürgen Schmidt von Geschehnissen rund um die SpVgg Fürth, vom Titelgewinn bei der Deutschen Meisterschaft 1929 über die Weltwirtschaftskrise, die Zeit des Nationalsozialismus und des II. Weltkrieges bis zum Wiederbeginn des Sportbetriebs in der Oberliga nach dem Krieg nach. Der Vortrag wird dabei durch eine Präsentation von Fotografien und Dokumenten unterstützt.

Neueste Erkenntnisse durch wissenschaftliche Auswertungen aus Protokollbüchern und Mitgliederregistern des Vereins fließen ebenso ein, wie die Berichterstattung über die Geschehnisse sowohl in Vereinsmedien als auch zeitgenössischen Zeitungen und Fußball-Fachblättern. Besonders beleuchtet wird dabei auch das Schicksal jüdischer Mitglieder, namentlich am Beispiel des Fürther Meisterspielers Julius Hirsch.

Jürgen Schmidt ist Archivar und Vorsitzender des Ehrenrates der SpVgg Greuther Fürth und war bis November 2025 insgesamt 13 Jahre Mitglied des Präsidiums des Vereins, zuletzt als Vizepräsident.


Eintritt: 8€ / Mitglieder des Fördervereins kostenfrei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

Jürgen Schmidt (c) privat

Do., 18.06.26, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) | JMF Fürth

Antisemitismus definieren. Anleitung zur Abgrenzung

Buchvorstellung (Premiere) von Nikolas Lelle und Tom Uhlig

mehr

Während die Diskussionen um Antisemitismusdefinitionen immer unzugänglicher werden, hat die Ideologie in ihrer öffentlichen Wahrnehmung nichts von ihrem Rätselcharakter verloren. Die Bestimmung und damit die Bekämpfung von Antisemitismus wird durch zahlreiche alltagspraktische wie akademische Mythen erschwert: Antisemitismus wird unter Rassismus subsumiert, zum Vorurteil gemacht, extremismustheoretisch gelesen oder zum Wahn erklärt. Obwohl diese Deutungsversuche etwas treffen, reduzieren sie Antisemitismus doch immer nur auf einen Teilaspekt.

In »Antisemitismus definieren« machen der Sozialphilosoph Nikolas Lelle und der Sozialpsychologe Tom Uhlig diese Mythen produktiv. Sie fragen nach ihrer subjektiven und gesellschaftlichen Attraktivität und arbeiten ihren wahren Kern heraus, um einen Antisemitismusbegriff zu gewinnen, der dem Gegenstand gerecht wird.


Kosten: Teilnahme kostenfrei

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstr. 89)

Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org

Einlass ab 18 Uhr (Taschenkontrolle)

barrierefrei, induktive Audioanlage

Nikolas Lelle (c) Olga Blackbird

Fr., 19.06.26, 10-17 Uhr (Einlass ab 9 Uhr) | JMF Fürth

Bundesweites Vernetzungstreffen der Aktionswochen gegen Antisemitismus

Gemeinsam gegen Judenhass auf dem Campus

Aktionswoche gegen Antisemitismus – Ein Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit dem JMF

mehr

Seit dem 7. Oktober haben sich Hochschulen als Hotspots antisemitischer Mobilisierung etabliert. Jüdische Studierende berichten davon, wie dramatisch die Lage ist. Doch es gibt auch viele tolle Initiativen, die dem traurigen Allgemeinzustand etwas entgegensetzen. Bei unserem bundesweiten Vernetzungstreffen wollen wir, die Aktionswochen gegen Antisemitismus, Betroffene und Engagierte zusammenbringen. Denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen.

Deshalb laden wir Dich herzlich zu einem Vernetzungstreffen mit Fachtag nach Fürth ein! Wir wollen in den Austausch kommen: Wie sieht die Lage an den Hochschulen wirklich aus – und was können wir konkret dagegen tun? Neben spannenden Diskussionen und inhaltlichen Impulsen bleibt dabei jede Menge Raum, um neue Kontakte zu knüpfen, Netzwerke zu stärken und voneinander zu lernen.

Du bist Teil der Aktionswochen gegen Antisemitismus – oder das Thema Antisemitismus an der Hochschule bewegt Dich? Dann bist Du bei uns genau richtig. Get together, get connected!


Programm

Eintritt: kostenfrei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstr. 89)

Anmeldung erforderlich: Bundesweites Vernetzungstreffen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

Anmeldung bis zum 5. Juni 2026

Einlass ab 9 Uhr (Taschenkontrolle)

barrierefrei, induktive Höranlage

©Gerhard Hagen_Neubau
(c) Gerhard Hagen

Do., 25.06.26, 09:30-16:30 Uhr | JMF Schnaittach

Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart

Fortbildung für Lehrkräfte und Fachkräfte aus dem Museumsbereichs

mehr

Die christlichen Wurzeln des Antisemitismus und dessen Kulmination im Völkermord an den Jüdinnen und Juden Europas werfen nach wie vor einen unaufhebbaren Schatten auf Geschichte und Gegenwart der christlich-jüdischen Beziehungen. Dieser Schatten sollte jedoch nicht die Ambivalenz und Vielgestaltigkeit dieser Beziehungen verdecken: Sie waren in den vergangenen Jahrhunderten von Nähe und Distanz, von Austausch und Ausgrenzung, von Koexistenz und Verfolgung geprägt, wie es sich auch in der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Franken zeigt.
Bei der Veranstaltung führt die Judaistin Susanne Talabardon zunächst mit einem Fachvortrag in die Thematik ein, anschließend widmet sich eine Podiumsdiskussion der Bedeutung des Themas in der Gegenwart. Am Nachmittag wird Schnaittach mit seinem bedeutenden kulturellen Erbe in Führungen als Lernort vorgestellt und Formen von praktischer Bildungsarbeit anhand von konkreten Objekten und authentischen Orten mit den Teilnehmenden diskutiert.

Programm 

09.00 – 09.30: Registrierung und Begrüßungskaffee

09.30 – 10.00: Begrüßung
Frank Pitterlein, Erster Bürgermeister von Schnaittach 
Daniela F. Eisenstein, Direktorin Jüdisches Museum Franken
Dr. Ludwig Spaenle, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung
Dr. Elke Kollar, Bayerische Museumsakademie (Museumspädagogisches Zentrum)

10.00 – 11.00 Vortrag | Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart
Prof. Dr. Susanne Talabardon, Universität Bamberg 

11.00 – 12.00 Podiumsdiskussion | Christlich-jüdische Beziehungen heute
Mascha Schmerling, Zentralrat der Juden in Deutschland
Markus Sternecker, Netzwerk Schule und Museum in Bayern des Museumspädagogischen Zentrums
Dr. Axel Töllner, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Moderation: Christoph Huber, Referent beim Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung

12.00 – 13.00: Mittagsimbiss

13.00 – 14.30: Außenführungen (Teilnahme an beiden Führungen)

Führung 1 | Spuren jüdischer Geschichte lesen lernen: Die jüdischen Friedhöfe von Schnaittach
Birgit Kroder-Gumann, Kulturvermittlerin

Führung 2 | Das historische Schnaittach
Norbert Weber, Gemeindearchiv Schnaittach

14.30 – 15.00: Kaffeepause

15.00 – 16.30 Museumsführungen (Teilnahme an beiden Führungen)

Führung 3 | Jüdisches Leben auf dem Land – Geschichte und religiöser Alltag des fränkischen Landjudentums
Alisha Meininghaus, Jüdisches Museum Franken in Schnaittach

Führung 4 | Christliches Leben auf dem Land – Alltag, Frömmigkeit und Brauchtum
Dr. Nicole Brandmüller-Pfeil, Heimatmuseum Schnaittach

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie, des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, des Jüdischen Museums Franken und des Heimatmuseums Schnaittach.


Kosten: Teilnahme kostenfrei

Veranstaltungsort: Badsaal Schnaittach, Badstraße 2, 91220 Schnaittach

Anmeldung: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/christlich_juedische_beziehungen.html Eine zusätzliche Anmeldung über FIBS ist möglich: Lehrgang E224-0/26/434423. Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltung keine Reisekostenerstattung aus den Mitteln der staatlichen Lehrerfortbildung gezahlt werden kann.

Der Badsaal ist barrierefrei zugänglich. Das Angebot am Nachmittag ist leider nicht barrierefrei zugänglich. Bitte geben Sie ggf. Ihren Bedarf bei der Anmeldung an.

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach von außen

Fr., 03.07., 19 Uhr | JMF Schnaittach

SOMMERKONZERT IN DER SYNAGOGE

Vu zenen die khaloymes?

Eine musikalische Reise zu den verlorenen Träumen jüdischer Musik

mehr

Das Trio aus dem Lebensmelodien-Projekt mit Irena Josifoska (Violoncello), Nur Ben Shalom (Klarinette) und Michael Cohen-Weissert (Klavier) spielt in der Schnaittacher Synagoge.

Das Projekt „Lebensmelodien“ führt jüdische Werke aus der Zeit des Holocaust auf. Es sind Melodien, die größtenteils in Verlorenheit und Vergessenheit geraten sind, die jetzt, mehr als 80 Jahre später, wieder erklingen sollen. Teilweise sind es Uraufführungen von Melodien, die von den Holocaust-Nachkommen zur Verfügung gestellt werden; teilweise werden Melodien, die damals gesungen wurden, für Instrumente bearbeitet und von einem klassischen Ensemble aufgeführt.

Eintritt: 18 € regulär | 15 € ermäßigt | Kind: 8 €

Veranstaltungsort: Ehemalige Synagoge im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung erforderlich: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei


AKTUELLE AUSSTELLUNGEN


top